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Die Knochendichtemessung Bei der sogenannten Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Knochenmineralsalzgehalt ermittelt. Mit dem DXA-Verfahren werden Lendenwirbel und Oberschenkelhals geröntgt Anhand der Bilder wird die Knochendichte, T-Wert genannt, ermittelt. Werte zwischen –1 und –2,5 deuten auf eine Osteoporose-Vorstufe oder Knochenarmut (Osteopenie) hin.
Liegt der T-Wert über –2,5, besteht eine Osteoporose. Eine Basistherapie mit Kalzium und Vitamin D ist notwendig. Ist es schon zu einem Bruch gekommen, müssen zusätzlich sogenannte Bisphosphonate eingenommen werden.
Nicht selten sind die Werte an Lendenwirbel und Oberschenkelhals sehr unterschiedlich, sie müssen deshalb vom Arzt immer individuell interpretiert werden. Dabei wird auch das Alter des Patienten berücksichtigt.
Alternative Methoden wie Ultraschall oder Computertomografie sind noch nicht ausreichend erforscht und von der WHO nicht anerkannt.
Wer trägt die Kosten?
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Knochendichtemessung (Preis: rund 35 Euro) erst nach einem Spontanbruch. Das heißt, wenn die Fraktur nicht durch Einfluss von außen, wie einen Sturz, entstanden ist, sondern allein aufgrund des brüchigen Knochens. Für eine umfassende Therapie, um die Osteoporose aufzuhalten, ist es dann meist zu spät.
Die Knochendichtemessung gehört zu den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte sie in Anspruch nehmen.
Apotheken Umschau |
Geschrieben am 13.09.2007 um 07:20 Alle News/Infos anzeigen
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