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Die Bausteine einer gesunden Ernährung Um problemlos funktionieren zu können, muss unser Körper mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt sein Flüssigkeit Der menschliche Körper besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, das unentbehrlich ist für alle Zellfunktionen. Die meisten Menschen trinken zu wenig. Experten empfehlen täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, Kräutertee oder verdünntem Fruchtsaft. Auch Suppen sowie wasserhaltiges Obst (z.B. Melone) und Gemüse (z.B. Gurke) liefern viel Flüssigkeit.
Eiweiß Eiweiße (Proteine) sind wichtige Baustoffe des Körpers. Sie bestehen aus Aminosäuren, die der Körper aber nur zum Teil selbst bilden kann. Eiweiß sollte 15 bis 20 Prozent der Tageskalorien liefern – meistens sind es allerdings mehr. Gute Quellen sind Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide.
Kohlenhydrate Kohlenhydrate bilden den Hauptbestandteil unserer Ernährung. Sie sollten etwa die Hälfte des täglichen Energiebedarfs decken. Die Kohlenhydrate werden im Körper in Glukose umgewandelt, die von den Zellen als Energielieferant benötigt wird. Kohlenhydrate stecken vor allem in Getreideprodukten, Obst und Gemüse.
Fett Fett liefert fast doppelt so viel Energie wie Eiweiß und Kohlenhydrate. Allerdings sollten nur 30 Prozent der Tageskalorien daraus stammen. Fett dient als Energiequelle und Geschmacksträger, außerdem ist es unentbehrlich für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Tierische Fette bestehen überwiegend aus gesättigten, pflanzliche aus ungesättigten Fettsäuren.
Mineralstoffe und Spurenelemente Mineralstoffe sind lebensnotwendige Bestandteile unserer Nahrung. Ohne sie wären viele Stoffwechselvorgänge nicht möglich. Je nach Menge der im Körper gespeicherten Stoffe unterscheiden Experten Mengen- und Spurenelemente. Spitzenreiter unter den Mineralstoffen ist das Kalzium: Allein in Knochen und Zähnen sind ein bis anderthalb Kilo gespeichert. An zweiter Stelle steht Magnesium. Spurenelemente wie Eisen, Jod, Fluorid, Zink und Selen braucht der Körper nur in geringen Mengen.
Ballaststoffe Ballaststoffe sind unverdauliche Faser-, Stütz- und Struktursubstanzen pflanzlicher Nahrungsmittel. Chemisch bestehen sie aus komplex aufgebauten Kohlenhydraten wie Zellulose, Pektin und Lignin. Ballaststoffe erhöhen das Sättigungsgefühl und sind damit hilfreich bei einer Gewichtsabnahme. Da sie Wasser binden und im Darm quellen, regen sie die Darmtätigkeit an und regulieren den Stuhl. Auch den Cholesterinspiegel beeinflussen sie positiv, weil sie Gallensäuren binden und diese aus dem Körper schleusen. Um neue Gallensäuren zu bilden, wird dann Cholesterin aus dem Blut benötigt. Besonders ballaststoffreich sind Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne.
Vitamine Vitamine sind Nährstoffe, die für lebenswichtige Körperfunktionen unentbehrlich sind. Der Organismus kann sie nicht oder nicht in ausreichender Menge herstellen und muss sie deshalb über die Nahrung aufnehmen. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden gespeichert, bei wasserlöslichen Vitaminen wird der Überschuss ausgeschieden. Wichtigste Vitaminproduzenten sind Pflanzen und Mikroorganismen. Schwangere, stillende Mütter, kranke und gestresste Menschen haben einen erhöhten Vitaminbedarf.
Sekundäre Pflanzenstoffe Im Pflanzenreich erfüllen sekundäre Pflanzenstoffe eine Vielzahl von Aufgaben: Als lockende Farb- und Duftstoffe helfen sie bei der Fortpflanzung. Zudem schützen sie vor gefräßigen Insekten, halten Bakterien und Pilze fern oder regulieren als Hormone das Wachstum von Gräsern, Kräutern, Sträuchern und Bäumen. Mittlerweile sind mehr als 30 000 verschiedene chemische Verbindungen bekannt. Im Gegensatz zu Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten haben sekundäre Pflanzenstoffe für den Menschen keinen Nährwert. Ein Mangel macht sich nicht so unmittelbar bemerkbar wie bei Vitaminen oder Mineralstoffen. Trotzdem besitzen sie ein großes gesundheitsförderndes Potenzial, dem Forscher dank verfeinerter Analysetechniken und neuer biologischer Arbeitsmethoden allmählich auf die Spur kommen. Sie stärken bestimmte Bestandteile des Immunsystems, senken den Cholesterinspiegel, wehren Bakterien ab und hemmen die Krebsentwicklung. Versuche, derartige Substanzen zu isolieren, schlugen bislang allerdings fehl.
Apotheken Umschau |
Geschrieben am 02.08.2007 um 20:16 Alle News/Infos anzeigen
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