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Klein und schick Übergewicht erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken Hörgeräte von heute übertreffen ihre Vorgängermodelle in Sachen Komfort und Design um Längen. Warum sträuben sich trotzdem so viele Ältere gegen die technische Hilfe?
Der Senioren Ratgeber hat nachgefragt – bei Corinna Pelz, Psychologin am Hörzentrum Oldenburg:
Frau Pelz, rund 14 Millionen Bundesbürger sind schwerhörig, aber nur drei Millionen tragen ein Hörgerät. Woran liegt das?
Es hat viel mit dem Stigma zu tun, das Hörgeräten immer noch anhaftet. Ich habe dazu jetzt 450 Betroffene und Angehörige befragt. Fazit: Hörgeräte gelten nicht nur als Zeichen des Alters, sondern auch als Indiz für eine Behinderung. Also eigentlich ein doppeltes Stigma.
Dabei sind moderne Hörgeräte doch recht klein und fallen kaum noch auf...
Nicht nur das, sie sind häufig auch schick, es gibt regelrechte Designer-Modelle. Doch das ist viel zu wenig bekannt. Die meisten denken noch an die Hörgeräte ihrer Eltern.
Was bedeutet der Verzicht auf ein Hörgerät?
Viele Schwerhörige finden zunächst Wege, ihre Hörprobleme zu überdecken. Man setzt sich etwa in Gesprächsrunden an einen bestimmten Platz, von dem aus das Hören noch einigermaßen funktioniert. Auf Dauer klappt das aber immer weniger, die sozialen Kontakte leiden. Und vor allem bringt die Schwerhörigkeit viele Belastungen für die Familie mit sich.
Zum Beispiel?
Es kommt zu Missverständnissen und Spannungen. Mancher ist genervt, wenn er sich ständig wiederholen muss – oder der Fernseher laut gedreht ist. Einige haben mir sogar von ernsten Eheproblemen berichtet, weil das schlechte Gehör des Partners jahrelang nicht behandelt wurde.
Senioren Ratgeber |
Geschrieben am 25.10.2007 um 07:20 Alle News/Infos anzeigen
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