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Pflaster drauf! Ausgerutscht, gefallen, geratscht: Wie Sie kleine Schürfwunden richtig verarzten Für Erwachsene eine Bagatelle, für Kinder ein kleiner Weltuntergang – eine Schürfwunde. Sie tut meist sehr weh. Da hilft vor allem eins: das Kind beruhigen, trösten und versprechen, dass alles wieder gut wird. Sehen Sie sich dann die Verletzung genauer an. Ist Ihr Kind beispielsweise auf Asphalt, Beton oder Kies gestürzt, können mit dem Schmutz Krankheitserreger in die Haut gelangt sein und sie kann sich entzünden. Dennoch ist es okay, kleinere Schürfwunden oder offene Stellen von wenigen Quadratzentimetern selbst zu behandeln.
So versorgen Sie Wunden richtig:
– Verarzten Sie eine offene Stelle mit einem für Kinder geeigneten Desinfektionsmittel. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.
– Um Schmutz und damit auch Keime zu entfernen, spülen Sie die Wunde mit klarem, kaltem, fließendem Wasser. Tupfen Sie die Stelle dann mit einer sterilen Kompresse ab. Berühren Sie die Wunde nicht mit Fingern oder Tüchern, die nicht keimfrei sind.
– Die Wunde decken Sie am besten mit einem Kinderpflaster mit lustigen Motiven ab. Es lässt nicht nur die Verletzung, sondern auch den Kummer verschwinden. Und die Wunde ist geschützt, sie kann Schorf bilden und abheilen. Eine neue Generation von Pflastern nutzt die Erkenntnis, dass verletzte Haut sich schneller unter feuchten Bedingungen erholt: Die atmungsaktiven, wasserfesten Gel-Pflaster bleiben im Schnitt zwei bis drei Tage auf der Wunde.
– Zum Arzt müssen Sie mit Ihrem Kind bei stark verschmutzten Wunden, offenen Stellen, die größer als eine Zwei-Euro-Münze sind, und wenn sich Fremdkörper darin befinden; außerdem, wenn Sie nicht sicher wissen, ob Ihr Kind gegen Tetanus geimpft ist. Mit Säuglingen sollten Sie auch schon bei kleinen Verletzungen zum Arzt gehen.
Baby und Familie |
Geschrieben am 29.09.2007 um 07:20 Alle News/Infos anzeigen
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