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Patienten machen sich schlau Informieren sich Menschen über neue Therapien, werden sie oft anders behandelt Patienten nutzen immer öfter das Internet und andere Medien, um sich über Krankheiten und neue Therapien zu informieren. Ob dieses Wissen ihre Behandlung aktiv beeinflusst, war bislang unklar. Nun belegen Forscher vom Dana-Farber-Krebsinstitut der Harvard Medical School (USA) einen solchen Zusammenhang.
Die Wissenschaftler wählten aus dem Krebsregister von Pennsylvania nach dem Zufallsprinzip 633 Darmkrebspatienten aus und überprüften, ob diese über moderne Krebsmedikamente Bescheid wussten. Dabei gingen sie davon aus, dass informierte Patienten beim Arzt häufiger nach den neuen Wirkstoffen fragen und diese auch öfter verschrieben bekommen als uninformierte Kranke.
Diese Vermutung erwies sich als richtig: Von den Befragten, die viel über Darmkrebs wussten, kannten die modernen Wirkstoffe im Schnitt 2,8-mal mehr Patienten als in der Gruppe der nicht aufgeklärten Kranken. Zudem wurden 3,2-mal mehr informierte Patienten damit behandelt.
08.08.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images/Comstock Images
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Geschrieben am 08.08.2009 um 07:20 Alle News/Infos anzeigen
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