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Serie Schwere Beine, Teil 2:

Wichtige Regeln und hilfreiche Arzneien
Einige Tipps, die Sie bei Venenproblemen beachten sollten
Weite Hosen und Röcke tragen nicht nur zur Entstauung bei, sie sind außerdem luftiger und bequemer. Schuhe mit hohen Absätzen setzen die Wadenmuskelpumpe außer Gefecht – lassen Sie sie lieber im Schrank!

Zu viel Wärme begünstigt Schwellungen in den Beinen. Verzichten Sie deshalb auf ausgedehnte Sonnenbäder, und achten Sie vor allem darauf, dass Ihre Beine im Schatten liegen. Gegen einen Saunabesuch ist bei leichten Venenbeschwerden nichts einzuwenden. „Die Beine stets waagerecht legen und nach jedem Saunagang, ganz besonders nach dem letzten, kalt angießen, bis sich die Haut kalt anfühlt“, rät Professor Marshall. „Legen Sie sich danach gleich hin, oder gehen Sie stattdessen spazieren.“

Bei langen Autofahrten oder Flugreisen sollten Sie sich alle zwei Stunden die Beine vertreten und im Sitzen öfter mit den Füßen wippen. Gegen den Blutstau in den Beinen helfen auch Stützstrümpfe oder spezielle Kompressionsstrümpfe, die der Arzt bei stärkeren Venenproblemen verordnet.

Und noch ein Tipp vom Fachmann: Diabetiker mit erblich bedingter Venenschwäche sollten ihre Venen in jedem Fall vom Arzt untersuchen lassen, auch wenn sie noch nicht unter Beschwerden leiden und keine Krampfadern erkennbar sind. Denn bei ihnen ist es besonders wichtig, dass Schäden an den Klappen so früh wie möglich festgestellt und Krampfadern operiert werden, solange die Beine noch gut durchblutet sind und Operationswunden zügig abheilen.

Hilfreiche Arzneien
Bei schweren geschwollenen Beinen schaffen pflanzliche Mittel Erleichterung.

Präparate zum Einnehmen aus rotem Weinlaub, Rosskastanie und Mäusedorn sowie mit den Wirkstoffen Oxerutin und Troxerutin kräftigen die Venenwände und verringern Wassereinlagerungen. Sie eignen sich besonders für Diabetiker mit arteriellen Durchblutungsstörungen in den Beinen, die keine Kompressionsstrümpfe tragen dürfen.

Zur äußerlichen Anwendung gibt es Salben und Gele mit Extrakten aus Rosskastanie und rotem Weinlaub.

Gegen trockene Haut helfen Lotionen oder Cremes mit Harnstoff.

Diabetiker Ratgeber


Geschrieben am 17.10.2007 um 07:20
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